

„Durch die Beratung und Unterstützung von INSTI war das Vorgehen bei der Patentanmeldung einfacher und strukturierter. Als ‚Neuling’ im Patentsystem wären wir ohne Hilfe nicht so schnell zum Ziel gekommen.“
(Susanne Trappe-Jost)
„Ideen in Stahl“ – mit diesem Slogan wirbt der innovative Handwerksbetrieb Trappe-Metall GmbH aus Bad Liebenzell. Und das nicht zu Unrecht, denn Diplom-Ingenieur und Schlossermeister Peter Trappe und sein Team sind ausgesprochen kreativ.
Bild: Neue Geometrien im Treppenbau
Dabei konzentriert sich der Innovationsgeist nicht allein auf die ästhetischen Aspekte moderner Metallgestaltung: Zugleich arbeiten zwei Meister, drei ausgebildete Gesellen, ein Lehrling, ein Techniker und eine Diplom-Betriebswirtin immer auch an der Weiterentwicklung der funktionalen Gesichtspunkte ihrer Produkte.
Mit einer Mittelsatteltreppe haben die Mitarbeiter von Trappe-Metall jetzt ein Produkt zum Patent angemeldet, das in seinem Segment neue Maßstäbe setzt: Das Besondere an dieser Treppe ist die konsequente Minimierung und die geometrische Anordnung des Tragsystems unterhalb der Stufen. Der zur Verfügung stehende Raum wird optimal ausgenutzt, wobei zugleich die Laufbreite der Treppe sogar vergrößert werden kann. Horizontal ist für die Tragkonstruktion kein zusätzlicher Platz notwendig – ganz im Gegensatz zu herkömmlichen Spindel- oder Wangen-treppen. „Noch filigraner geht es einfach nicht“, ist Peter Trappe überzeugt.
Dabei ist die innovative Mittelsatteltreppe aus Bad Liebenzell nicht nur schön anzusehen, sondern auch ausgesprochen vielseitig gestalt- und einsetzbar. Ganz nach dem Geschmack der Bauherren können die Trittstufen aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden: Holz, Naturstein oder auch Glas – alles ist möglich. Gleiches gilt für den Grundriss, denn dank des filigranen Mittelsattels können die Metallbauer von Trappe Schneckenformen, S-Formen, Wendeltreppen und auch gerade Läufe problemlos realisieren. Kombinationen sind ebenfalls möglich, ganz nach individuellem Bedarf. Gerade bei Umbauten oder Umnutzungen resultieren aus dieser durch die innovative Konstruktion bedingte Vielseitigkeit zahlreiche Vorteile und Möglichkeiten.
Die Patentanmeldung wurde durch das INSTI-Netzwerk und im Rahmen der INSTI-KMU-Patentaktion unterstützt. Ein Innovationsberater der örtlichen Handwerkskammer hatte die Erfinder auf die Fördermöglichkeiten durch INSTI aufmerksam gemacht.