Zielgruppe der Maßnahme sind Hochschulen und solche außeruniversitären, öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen, die ihre Verwertungsaktivitäten weiter optimieren und ausbauen wollen.
Die jeweilige Leitung der Hochschule bzw. der außeruniversitären, öffentlich finanzierten Forschungseinrichtung muss dabei eine eigene, innovative und tragfähige Strategie zur Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und zur Verwertung von Forschungsergebnissen und Geistigem Eigentum erarbeiten und implementieren.
Die Nutzung von Forschungsergebnissen als Innovationsquelle setzt dabei auf wirtschaftlicher Seite eine entsprechende ausreichende Absorptionsfähigkeit sowie auf Seiten technologie-vermittelnder Einrichtungen eine hohe Professionalität voraus. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen im Rahmen ihrer institutionellen Strategien vermehrt Maßnahmen zur Initiierung langfristiger Partnerschaften mit Unternehmen ergreifen.
Bei der Umsetzung von Verwertungskonzepten sollen geeignete, bevorzugt externe Dienstleister (Patent- und Verwertungsagenturen) gewählt werden. Die Fördermaßnahme dient den Hochschulen und außeruniversitären, öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen zur Profilierung untereinander, gegenüber der Wirtschaft und gegenüber den Studierenden. Darüber hinaus sollen Verwertungsnetzwerke gestärkt werden.
Mit den Mitteln der Strategieförderung können Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Erarbeitung und Umsetzung ihres Konzeptes einer kompetenten und effizienten Struktur für die Verwertung ihrer Forschungsergebnisse unterstützt werden.
Im Rahmen des zweistufigen Antragsverfahrens wurden im Jahr 2009 37 Ideenskizzen eingereicht. Davon wurden 15 positiv bewertet und die Einrichtung zur Ausarbeitung eines Antrags aufgefordert. Die Projektanträge wurden durch eine externe Jury (siehe unten), bestehend aus Fachleuten auf dem Gebiet der Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen, geprüft.
5 Anträge wurden für eine zweijährige Förderung vorgeschlagen. Eine Kurzbeschreibung der ausgewählten Projekte finden Sie in der nebenstehenden Info-Box.
Der externen Fachjury haben angehört:
Dr. Jörn Erselius, Max-Planck-Innovation GmbH
Dr. Ruth Herzog, DKFZ, Stabsstelle Technologietransfer
Dr. Thomas Kathöfer, Generalsekretär der Hochschulrektorenkonferenz
Dr. Volker Meyer-Guckel, Stifterverband der deutschen Wissenschaft e. V.
Dipl.-Ing (FH) Wolfgang Müller, Steinbeis Infothek
Ingo Rohmund, KfW Bankengruppe
Prof. Dr.-Ing. Sylvia Rohr, Universität Stuttgart
Dr. Stephan Wimmers, Vereinigung der IHK in NRW
Dr. Wilhelm Zörgiebel, Biotype AG
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